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28. März 2004 Pentax *istD hallo Mio, mein Dosenöffener knipst drei Wochen mit der "Pentax *istD"-Digital-Spiegelreflex rum, und das fast nur mit dem 1,8/77mm "Limited" bei offener Blende. "Endlich kann man mal wieder richtige Porträts mit geringer Schärfentiefe machen, damit der Hintergrund schön unscharf wird" freut er sich, um dann hinterher zu oft schimpfen, dass nur ein Auge von mir scharf wird oder nur die Nasenspitze und die Augen nicht mehr. Auch verleitet die hohe Lichtstärke zu Aufnahmen aus freier Hand ohne Blitz, die dann doch verwackelt werden (siehe "Möchte-gern-Spaghetti-Timo"), obwohl die Pentax ISO 200 als Mindestempfindlichkeit hat. Ansonsten fotografiert sich's mit der Kamera mit dem unaussprechlichen Namens wie von der Spiegelreflexkamera aus analogen Zeiten gewohnt - automatisch oder manuell nach Lust und Laune. Das heißt aber auch: man sieht das Monitorbild nicht vor der Aufnahme (weil der Spiegel im Weg ist). Das gilt aber nicht nur für die Pentax, sondern ist ein Schönheitsfehler aller Spiegelreflexkameras. Was der Pentax noch das Leben gegenüber Canon EOS 300D und Nikon D70 schwermacht, ist derzeit der Preis. Wer seine guten, alten Pentax-Objektive digital einsetzen will, muss daher vielleicht noch ein bisschen Geduld haben. Dann braucht er sich keine neuen Objektivflöte kaufen. Also: 4 Mäuse und ein Gruß aus dem sonnigen Hamburg Lucie & Co. Diese Kameras wurden 2004 schon getestet: Olympus Camedia C-5060 | Sony Cybershot F828 | Panasonic Lumix LC1 | Canon S50 | Leica Digilux 2 | ... komplette Kamera-Liste auf der Test-Startseite |