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Das Licht stimmt, die Farben stimmen - als Mensch ist man begeistert von den Fotos. Mio allerdings ist misslaunig und wenig kooperativ heute...


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15. November 2005
Fujifilm FinePix F10

Einen Sucher vermissen wir ja bei den meisten ultrakompakten Design-Kameras, hier ist die F10 keine Ausnahme - das große, sehr klare und reaktionsschnelle Display der F10 ist aber eine Freude und ein ausreichender Trost.
Am ersten Testtag erschien die Bedienung der verschiedenen Einstellmenüs zunächst etwas kompliziert und tief verschachtelt, war also gewöhnungsbedürftig - aber schnell lernbar. Einem geübten SMS-Verfasser mit durchtrainiertem Daumen wird hier wohl überhaupt kein Problem auffallen.
Ein etwas größerer Weitwinkel hätte nicht geschadet (die kleinste Brennweite entspricht 36 mm KB). Beim Fotografieren in Räumen oder dort wo man nicht weit genug zurücktreten kann macht sich das bemerkbar, wer an 28 mm Brennweiten gewöhnt ist, dem fehlt hier was.
Die (von Kollegen erwähnten) bei der F10 nicht vorhandenen manuellen Einstellmöglichkeiten für Kontrast, Schärfe und Farbsättigung habe ich nicht vermisst - die Bildergebnisse sind hinsichtlich dieser Kriterien so einwandfrei, dass gar nicht Wunsch entsteht, daran zu drehen.
Was wirklich fehlt, ist eine Helligkeitsregelung für den Blitz. Manchmal kommt man eben doch nicht umhin, den Blitz zu benutzen.

Die nicht vorhandene manuelle Einstellmöglichkeit von Blende und Belichtungszeit ist zwar sehr schade, aber ein umgehbares Problem: verwendete Belichtungszeit und Blende werden bei jeder Aufnahme auf dem Display angezeigt - man weiß also, was man tut. Und mit einiger Überlegung und geschickter Kombination der anderen reichlich vorhandenen Einstellmöglichkeiten (SMS-Daumen!) kann man seine Wunschwerte trotzdem erreichen.

Zu den Testergebnissen der ISO entsprechenden Lichtempfindlichkeit (sensationell!) folgt ein eigener Bericht > hier.
Fazit: Das eine oder andere technische Detail könnte zwar besser gelöst sein - aber was letztlich zählt ist das Ergebnis, nämlich die Fotos. Und die sind bei der F10 besser als bei der getesteten Konkurrenz in dieser Kameraklasse. Das ist der Verdienst des Fuji Super CCD HR Sensor, er liefert eine bessere und natürlichere Wiedergabe von Farben und Lichtstimmungen als die bei anderen Herstellern verbauten Chips.
Fortsetzung >>
 
Für eine Mini-Kompaktkamera äußerst beachtliche Leistungen:
4+ Mäuse

Weitere Tests mit dieser Kamera: 128 | 135 |

Diese Kameras wurden 2005 getestet:
Olympus E-1 | Panasonic Lumix LC5 | KonicaMinolta Dynax 7D | Casio Exilim EX-Z55 | Tokina-Zoom 12-24mm | Nikon D1 |
Fuji FinePix F10 | diverse Fotohandys | Panasonic Lumix DMC-LX1 | Sony Cyber-shot R1

komplette Kamera-Liste auf der Test-Startseite

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weitere Links:
Technische Daten der Fujifilm PinePix F10
Produktvorstellung Fujifilm PinePix F10
Preisvergleich für die Fujifilm PinePix F10
 


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