Mio's Digitalkamera-Testseite hat keinen kommerziellen Hintergrund - sie ist als private Homepage entstanden und wird auch weiterhin nur aus Freude an der Digitalfotografie betrieben.
Testurteile
Alle "Tests" und die dafür vergebenen "Mäuse" sind bitte nur im Zusammenhang mit ihrem Entstehungsdatum zu verstehen. Denn manch eine Digitalkamera löste 1997 Begeisterung aus - auch wenn sie (damals) nur eine Bildqualität lieferte, die heute jedes Fotohandy errreicht. Bitte beachten Sie deshalb das Datum der Tests, zu diesem Zeitpunkt ist das jeweilige Testurteil - zum Teil recht spontan - entstanden.
Kriterium für die Freude an einer Kamera ist - neben der Pixelanzahl der Bilder - auch ihre Benutzerfreundlichkeit, ihr Design, intuitives Begreifen der Funktionen (oder grüblerische Versenkung in Bedienungsanleitungen), Bildschärfe, Lichtstärke, nette Details oder Extra-Funktionen. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist auch nicht uninteressant, sie war bei den meisten Kameramodellen bis 1999 leider eher für schlafende Katzen geeignet. Die Digitalkameras haben ab 2001 zwar in puncto Speichergeschwindigkeit deutlich zugelegt, die Auslöseverzögerung war aber leider auch in 2003 einer wachen Katze eher nicht gewachsen. Erst 2004 kam der Durchbruch zu wirklich akzeptabler Auslösefähigkeit bei vielen Kameras.
Bildgrößen
Auf den folgenden Seiten gibt es die nach Katzenlust und -laune entstandenen Resultate von Mio & Friends' Kontakten mit verschiedenen Digitalkameras zu sehen. Da die entstehenden Dateigrößen pro Bild bei allen getesteten Kameras völlig unakzeptable Ladezeiten für Internet-Seiten verursachen würden - Originalbildgrößen ab 500 K (Anfang 1997) aufwärts bis 17,6 MB (2004) - wurden alle Bilder verkleinert. Meistens gibt es aber einen Link oder den Klick auf das Lupensymbol - hier kann man dann Bildausschnitte von den Original-Kameradaten in 1:1-Darstellung begutachten.
2006
Nach zwei Jahren mit digitaler Spiegelreflex-Fotografie haben sich die Ansprüche an die Qualität des digitalen Fotos ziemlich verändert und auf neuem Niveau stabilisiert. Auf jeden Fall sind sie gestiegen. Damit dürfte jetzt auch klar sein, was der ambitionierte Fotograf wirklich braucht. Nämlich zwei Digitalkameras. Eine Spiegelreflex, wegen der schönen vorhandenen oder neuen Objektive, für die wirklich guten Fotos und großen Aufgaben der "richtigen Fotografie"... Sowie eine Mini-Zweitkamera, die man immer dabeihaben kann. Die aber in puncto Bildqualität (fast) keine Abstriche fordert. Wie schön, dass der Markt so reichlich bestückt ist und für diese beiden Ansprüche gut geeignete Angebote bereithält.
Historie
2004 war das Jahr der Wiederentdeckung der (digitalen) Spiegelreflex-Fotografie. Nahezu jeder der Top-Hersteller hat inzwischen eine oder gar mehrere Digitalkameras mit Wechseloptik im Programm und wir Fotografen dürfen uns freuen: Gestaltung mit Schärfe und Unschärfe ist wieder möglich, genauso wie (zumindest bei Canon & Minolta) die Weiterverwendung vorhandener Objektive. Interessant sind auch völlig neue Objektive, speziell für diesen Kameratyp.
Seit 2003 schon muss man sich in drei Richtungen entscheiden: Design, Leistung oder Spiegelreflexkamera?
Das bedeutet:
Design: die kleinen, kompakten Designkameras bekamen bei 3-7 Millionen Pixeln eine Ästhetik-Komponente und einen Haben-wollen-Faktor. Beispiele: viele hübsche Mini-Digitalkameras von Canon, Fuji, Kyocera, Konica, Sanyo, Rollei, Kodak usw...
Leistung: Gute Digitalbilder bringen Kompaktkameras mit sehr guter Optik, vielen (vor allem auch manuell einstellbaren) Fotofunktionen und guter Bedienbarkeit - Kriterien, die dem anspruchsvollen Fotografen sicherlich wichtiger sind.
Spiegelreflex: Ende 2003 kamen auch die ersten Digital-SLR-Bodys für engagierte Fotoamateure, zur photokina 2004 wurde das Angebot nochmals kräftig erweitert: Damit eröffnete sich eine dritte Leistungsklasse und vor allem das viele Geld, das bei Fotofreunden in den vorhandenen Canon- oder Fremdhersteller-Objektiven steckt, ist nicht verloren, sondern kann durch die SLR-Digitalrückteile weiter genutzt werden.
2002 musste man sich beim Kauf einer Digitalkamera vorher im Klaren sein, was man eigentlich braucht - und ein wenig technisches Vorwissen mitbringen, sonst bekam man Schrott angedreht. In den großen Technikmärkten lag zum Teil ziemlich altes Zeug aus. Wer mit seinen Digitalfotos auch was Ordentliches anfangen will, z.b. Ausschnitte verwenden, auf DIN A4 ausdrucken oder künstlerisch bearbeiten, konnte nichts unter 3 Mio. Pixel in Betracht ziehen.
Zu den Fotohandys: "Beim nächsten Urlaub können Sie Ihre Kamera zuhause lassen" meinen die Fotohandy-Hersteller und werben derzeit kräftig für ihre Knipstelefone. Mio, Lucie und Timo haben alle Modelle ausprobiert. Fazit: denkste! Kaum eines der Fotohandys verdient derzeit auch nur annähernd ernsthaft die Bezeichnung "Fotoapparat". Sinnvoller wären normale Handys mit Kartenschlitz für xD- oder SD-Cards, die damit dann die Bilder aus Digitalkameras verschicken könnten. Dennoch - Fotobranche aufgepasst! Jetzt kommen Modelle mit 2 Millionen Pixeln und mehr in den Markt. Sicher sind Fotohandys noch lange keine perfekten Digitalkameras - aber doch allmählich eine ernstzunehmende Alternative für die Gelegenheiten, wo man keine Kamera dabei hat...
Tests mit Fotohandys: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
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